🍞 Sauerteig – Brot mit Zeit, Liebe und Geduld

Es gibt kaum etwas Schöneres als den Duft eines frisch gebackenen Brotes, der durch die Wohnung zieht.

Lange Zeit hätte ich nie gedacht, dass ich einmal mit Sauerteig backen würde. Die Vorstellung, nur aus Mehl, Wasser und etwas Geduld ein lockeres, aromatisches Brot entstehen zu lassen, erschien mir fast unglaublich. Doch genau diese Neugier hat mich dazu gebracht, es einfach auszuprobieren.

Heute begeistert mich das Sauerteigbacken immer mehr. Jeder Teig entwickelt seinen eigenen Charakter, jeder Backtag ist ein kleines Erlebnis und jedes gelungene Brot macht ein bisschen stolz.

Auf dieser Seite möchte ich meine Erfahrungen, Tipps, Rezepte und kleinen Erfolge mit Dir teilen – ganz ohne komplizierte Fachsprache. Egal, ob Du gerade Deinen ersten Sauerteig ansetzt oder schon viele Brote gebacken hast: Vielleicht findest Du hier Inspiration und Lust, selbst den Backofen einzuschalten.

Denn manchmal entstehen die schönsten Dinge aus den einfachsten Zutaten.  

Viel Freude beim Backen! 🥖


Viele Grüße

Deine Bärbel 🌸

 

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Auf dieser Seite möchte ich nun etwas ausführlicher über das interessante Thema Sauerteig berichten, weil ich mich schon lange intensiv mit gesunder Ernährung beschäftige. Das bedeutet, es geht hier hauptsächlich um das Backen, und zwar ums Backen von Brot.

Ich bin zwar nicht das große Backwunder, aber ich backe schon längere Zeit mein Brot selbst. Zum einen, weil, wie ich finde, selbst gebackenes Brot viel leckerer schmeckt als fertig gekauftes, und ich weiss vor allem, was an Zutaten drin ist.

Ausserdem gibt es wirklich nichts schöneres als den Duft von frisch gebackenem Brot in der Küche.

Lange Zeit habe ich meine Brote immer mit Hefe gebacken, aber irgendwann wollte ich es gern auch mal mit Sauerteig probieren. Bei den Hobbybäckern geht auch der Trend immer mehr dahin, weil Sauerteigbrot noch besser schmeckt als mit Hefe gebacken und es ist auch noch viel gesünder.

Dies ist allerdings ein Thema, vor dem viele Respekt haben und sich nicht so recht herantrauen, weil sie denken, es sei sehr kompliziert. Das dachte ich früher auch. In Wirklichkeit ist es aber gar nicht so schwer.

Und da ich immer denke, wenn man es nicht einfach mal versucht, kann man nicht von vornherein sagen, das schaffe ich nicht…

Nach dem Motto, nur wer wagt, gewinnt, fing ich dann mal an, mich damit zu befassen und las alles, was man darüber so an Infos findet.

Zuerst mal konnte ich mich insofern schlau machen, dass man dazu gar nicht viel braucht ausser 3 Zutaten: Mehl, Wasser und…. Zeit !!!!!

Und ich kaufte mir das Buch“ Die Sauerteigbibel“ und las alles zum Thema Sauerteig, was wissenswert dazu ist. Dieses Buch ist echt empfehlenswert.

Und dann habe ich mir dazu alles an passendem Zubehör besorgt.

Dieses stelle ich hier später auch im einzelnen anschließend rein, falls jemand wissen möchte, was am besten funktioniert, und wo man es bekommt.

Als erstes besorgte ich mir ein Sauerteig-Starterset, also ein Glas, worin ich den Teig ansetze.

Und weil ich erfahren habe, dass die Kruste vom Brot besonders schön braun und knackig wird, wenn in Gusseisen gebacken wird, habe ich mir den passenden Brottopf in rund und auch auch noch eine Brotform in länglich besorgt.

Dann dazu die passenden Gärkörbchen, mit einer Stoffeinlage aus Leinen.

Zum Teig mischen kaufte ich mir einen dänischen Teigbesen zum Hand mixen oder man nutzt die Küchenmaschine dazu. Die hatte ich bereits in Form meiner Kitchenaid, die ich schon etliche Jahre besitze.

Weiterhin kaufte ich mir noch ein Bäckermesser, um einen Spannungsschnitt in den Brotteig zu machen, bevor er in den Ofen geschoben wird, damit er schön aufgeht.

Damit man nicht jedesmal Backpapier in die Brotform legen muss, besorgte ich mir auch noch eine Silikon-Brotunterlage mit zwei langen Enden, damit man den Brotteig bequem mitsamt dieser Unterlage in und aus dem Topf bzw. der Form holen kann, ohne sich die Finger zu verbrennen..

Denn die gusseisernen Brotformen werden leer stark vorgeheizt, ehe der Teig hineinkommt, und dazu reichen lange Handschuhe nicht unbedingt zum Anfassen… Denn Gusseisen wird verdammt heiß.

So, das war erst einmal mein kleines Sauerteig-Equipment. Im Anschluss stelle ich euch die einzelnen Produkte vor. Da ich sie alle selbst bei Amazon gekauft habe und gerne benutze, findet Ihr dort auch die entsprechenden Links dazu. Vielleicht ist ja das eine oder andere dabei, das Euch ebenfalls den Einstieg ins Sauerteigbacken erleichtert.

In diesem schönen gusseisernen Topf von der Firma Toppbooc backe ich meine runden Brote. Die werden damit wunderbar.

Auf Amazon:  

https://amzn.to/4wX

 

Ich wollte nicht immer nur runde Brote backen. Deshalb habe ich mir zusätzlich diese längliche Brotform aus Gusseisen gekauft. Mir gefällt daran besonders, dass die Brote eine schöne Form bekommen und sich anschließend hervorragend aufschneiden lassen. Wie auch mein runder Brottopf sorgt das Gusseisen für eine wunderbar knusprige Kruste.

In diesen Gärkörbchen  bekommen die Brote ihre charakteristische Form mit dem Muster, nachdem sie darin aufgegangen sind.

Mit diesem runden Gärkörbchen hat man für jedes Brot die passende  Form.

Silikon-Brotback-Schlinge mit langen Griffen.Als Unterlage in der Brotform, immer wieder verwendbar und spülmaschinenfest. So braucht man kein Backpapier.

Dänischer Knetbesen Damit kann man von Hand den Teig mischen, wenn man es nicht mit der Küchenmaschine machen möchte. Es geht aber natürlich beides. Ich mache das mal von Hand und auch mit der Maschine, ganz unterschiedlich.

Bäckermesser mit Rasierklinge. Damit macht man den Spannungsschnitt vor dem Backen oder schneidet auch ein kleines Muster in den Teig. Das sieht nach dem Backen super aus und das Brot geht nach dem Schnitt besser auf.

Dies ist das Starterset, Glas und Spatel, in welchem man den Sauerteig ansetzt. Die Maßeinheit und das Kontrollband gehört dazu, damit man sieht, wenn sich das Ansatzgut verdoppelt, denn das ist wichtig.

Hier gibt es noch ein Basissauerteig-Rezept, was ich ausprobiert habe und was auf diese Art bisher bei mir prima funktioniert:

Zutaten:

120 g Aktiver Starter ( am besten von Roggenvollkornmehl)

320 warmes Wasser

300 g Weizenmehl (Typ 550)

200 g Dinkelmehl ( Typ 630 )

12 g Salz

Anleitung:

Starter 1 : 1 : 1 füttern. ( Also Mehl und Wasser  )

Nach 3 - 4 Stunden  sollte sich dieser Starter mindestens verdoppelt haben.

Den Starter 5 Tage lang im Glas mit je 50 g Wasser plus 50g Mehl immer so vermischen, dass keine Mehlklümpchen mehr zu sehen sind.

Anleitung für den Teig:

Die 120 g Starter in eine Glasschüssel mit dem Wasser mischen, dann das Mehl zugeben und mischen.

Das Salz in den Teig mit einkneten.

Abdecken  und 1 Stunde gehen lassen.

Danach den Teig eine Runde Stretch + Fold ( dehnen und falten) dann abdecken und 30 Minuten warten.

Die Technik dazu: Der Teig liegt in einer Schüssel oder einem flachen Behälter. Man greift von einer Seite unter den Teig, zieht ihn nach oben (stretch) und faltet ihn über die gegenüberliegende Seite (fold). Dann dreht man die Schüssel um 90° und wiederholt den Vorgang. Abdecken und 30 Minuten warten.

Dann zwei Runden Coil Folds - Der Coil Fold ist eine spezielle Falttechnik, die während der Gehzeit angewendet wird. Statt den Teig flachzudrücken, hebst du ihn sanft an und faltest ihn gewissermaßen in sich selbst zurück. Dieser Vorgang unterstützt die Glutenentwicklung, ohne dass der Teig zu straff gerollt oder überdehnt wird. Durch diese Methode bleibt der Teig luftig, was sich positiv auf die spätere Krume des Brotes auswirkt.

Das Ganze wiederum abdecken und nochmals 30 MInuten ruhen lassen.

Danach den Teigling auf leicht bemehlte Fläche stürzen, vorsichtig zu einem Rechteck ziehen, links und rechts zusammenklappen und dann mit Spannung zusammenrollen.

Dann den Teig in ein bemehltes Gärkörbchen geben, zudecken und für 8 - 12 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Später zum backen den gusseisernen Topf im Ofen vorheizen ( auf 250 Grad Ober- und Unterhitze.)

Dann die heiße Form aus dem Ofen nehmen und mit der Silikonschlinge hineingeben. Vorher noch mit dem Bäckermesser einschneiden  und eventuell dekormässig so verzieren,.

Achtung- Handschuhe benutzen !

Das Ganze im Ofen 15 Minuten auf 250 Grad mit Deckel backen und die letzten 10 Minuten ohne Deckel, dann bekommt das Brot eine schöne Bräunung und wird super knusprig.

 

 

 

Und wer sich gerne noch ausführlicher schlau machen möchte, dem empfehle ich dieses Buch. Es ist wunderbar, besser kann man das ganze Thema nicht erklären. Ich habe es auch und es sind auch tolle Brot-und Brötchenrezepte drin.

Sauerteig - entschlüsselt. Das Wesen hinter dem Brot endlich verstehen, eine Entdeckung für die ganze Familie. Vom Anfänger zum Profi, Gelingsicher. Brot backen in Perfektion.